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Chilenische Marine: AO-52 „Almirante Montt“ startet Einsatz „Southern Mammoth“ mit der Dritten Flotte der U.S. Navy

Besatzungsmitglieder in Schutzhelmen und orangen Jacken auf Schiff mit Schlauchleitungen im Einsatz neben Kriegsschiff AO-52
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Die Chilenische Marine hat einen weiteren internationalen Einsatz begonnen: Der Tanker AO-52 „Almirante Montt“ ist ausgelaufen und wird in den kommenden vier Monaten gemeinsam mit der Dritten Flotte der US Navy (U.S. Navy) im Rahmen der Kommission „Southern Mammoth“ operieren. Die Verabschiedungszeremonie fand am Molo de Abrigo in Valparaíso statt und wurde vom Oberbefehlshaber der Marine, Admiral Fernando Cabrera, geleitet. Er gab der Besatzung mit auf den Weg, Chile während dieser anspruchsvollen Mission professionell zu vertreten.

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Einsatz „Southern Mammoth“: Auftrag und Auslaufen des AO-52 „Almirante Montt“

Der Auftrag sieht vor, dass das Schiff in ein Operationsgebiet vor der Küste von San Diego (Kalifornien) verlegt, wo es logistische Unterstützung und Betankungs- sowie Nachversorgungsaufgaben auf See (RAS) für verschiedene Einheiten der Dritten US-Flotte durchführen wird. Noch vor dem Auslaufen erläuterte der Kommandant des Tankers, Fregattenkapitän José Ignacio Pájaro, den anwesenden Marinebehörden die im letzten Jahr erfolgte Vorbereitung. Dabei ging er sowohl auf die Einsatzbereitschaft des Schiffes als auch auf die Ausbildung der Besatzung ein – mit Blick auf eine Operation, die mehr als hundert Tage dauern wird.

Rundgang an Bord und Botschaft der Marineführung

Im Rahmen des Besuchs besichtigte die Marineführung mehrere Bereiche an Bord, darunter den Maschinenraum, das Zwischen- bzw. Decksbereich sowie die Unterkünfte. Dort tauschten sie sich vor der Abfahrt mit Teilen der Besatzung aus. In seinen abschließenden Worten forderte Admiral Cabrera die Crew auf, die Erfahrungen zu nutzen, um das operative Wissen zu erweitern, mit hohen professionellen Standards zu arbeiten und das Ansehen der Chilenischen Marine im internationalen Umfeld weiter zu stärken.

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Vorbereitung, Instandsetzung bei ASMAR und geplante Versorgungen

Zur Bedeutung des Einsatzes erklärte der Befehlshaber der Marineoperationen, Vizeadmiral Daniel Muñoz, dass sich damit die in Übungen und nationalen Operationen entwickelten Fähigkeiten der Institution unter realen Bedingungen überprüfen lassen – nun in einem multinationalen Rahmen zusammen mit einer der wichtigsten Flotten der U.S. Navy. Fregattenkapitän Pájaro ergänzte, die Besatzung gehe nach einer intensiven Vorbereitungsphase hochmotiviert in die Mission. Dazu habe auch eine umfangreiche Instandsetzung bei ASMAR Talcahuano gehört, durch die das Schiff in einem optimalen Zustand für die Kommission sei. Außerdem kündigte er an, dass die „Almirante Montt“ während der Operationen Versorgungen für Flugzeugträger, Zerstörer, Hubschrauberträger sowie weitere US-Marineeinheiten durchführen wird.

AO-52 „Almirante Montt“: Schlüsselkapazität der chilenischen Seelogistik

Der AO-52 „Almirante Montt“ zählt zu den zentralen logistischen Fähigkeiten der Chilenischen Marine. Das Schiff wurde in die Flotte übernommen, nachdem es zuvor in der US-Marine als USNS Andrew J. Higgins gedient hatte. Als Tanker der Henry-J.-Kaiser-Klasse verfügt es über eine Verdrängung von mehr als 40.000 Tonnen und eine Länge von 206,5 Metern. Damit kann es auf hoher See Treibstoff, Ladung, Verpflegung und weitere Versorgungsgüter bereitstellen. Neben dem Betrieb von Hubschraubern und vorhandenen medizinischen Unterstützungsmöglichkeiten gilt die Einheit als strategischer Faktor, um die Autonomie und die Fähigkeit zur maritimen Projektion Chiles zu erweitern – sowohl in Marineoperationen als auch bei internationalen Kooperationsmissionen und bei Einsätzen zur Unterstützung in Notlagen.

Fotos dienen der Illustration.


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