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Natron: Handtücher wieder weich bekommen

Frau trocknet Gesicht mit weißem Handtuch, Waschmaschine mit bunter Wäsche im Hintergrund, Dose und Schüssel mit Pulver auf T

Natron (Natriumhydrogencarbonat) kann dabei helfen, Handtücher wieder weicher zu bekommen, wenn sie durch Ablagerungen von Waschmittel, Wasser-Mineralien und Weichspüler hart geworden sind. Es wirkt als Waschzusatz, der Gerüche und Rückstände besser löst – es sollte jedoch das eigentliche Waschmittel nicht vollständig ersetzen, denn dieses entfernt Schweiss, Hautfette und Schmutz aus dem Gewebe.

Warum werden Handtücher nach mehreren Wäschen rau?

Die Steifigkeit entsteht meist, wenn sich Rückstände zwischen den Baumwollfasern festsetzen. Zu viel Waschmittel, häufige Weichspüler-Dosierungen, mineralhaltiges (hartes) Wasser, eine überfüllte Trommel und Trocknen bei zu hoher Temperatur können sowohl die Weichheit als auch die Saugfähigkeit verringern.

  • Mehr Waschmittel verwenden als auf der Verpackung angegeben;
  • Weichspüler bei jedem Waschgang einsetzen;
  • Zu viele Handtücher in denselben Waschgang geben;
  • Rückstände durch unzureichendes Spülen zurücklassen;
  • Textilien zu lange trocknen;
  • Handtücher verstauen, bevor sie vollständig trocken sind.

Wie hilft Natron, die Weichheit zurückzubringen?

Natron ist eine leicht alkalische Verbindung. Im Waschgang kann es die Bedingungen des Waschwassers ausgleichen, Gerüche neutralisieren und die Ablagerung von Mineralien auf den Fasern verringern. Dadurch fühlen sich Handtücher oft wieder „leichter“ an – besonders dann, wenn die Härte vor allem durch übertriebene Produktmengen entstanden ist.

Der Effekt beruht nicht darauf, dass das Gewebe „wiederaufgebaut“ wird, sondern darauf, dass sich Stoffe, die die Fasern zusammenpressen, nach und nach lösen. Weichspüler kann eine Art Film bilden, der die Wasseraufnahme mindert. Weniger Weichspüler und ein kontrollierter Waschmittelüberschuss helfen daher, die Leistung der Handtücher zu erhalten.

Wie verwendet man Natron bei Handtüchern richtig?

Für eine mittlere Beladung geben Sie zwei bis drei Esslöffel Natron direkt in die leere Trommel und legen die Handtücher hinein, ohne die Maschine zu überladen. In das Fach kommt eine reduzierte Menge Waschmittel – orientieren Sie sich dabei an der Dosierangabe – und wählen Sie das Programm, das auf dem Pflegeetikett der Textilien empfohlen wird.

  • Natron direkt in die Trommel geben;
  • Das Pulver nicht in das Weichspülerfach schütten;
  • Ein Waschmittel verwenden, das zur jeweiligen Maschine passt;
  • Natron und Essig nicht im selben Waschgang kombinieren;
  • Nicht bei Wolle, Seide oder sehr empfindlichen Stoffen anwenden;
  • Vor dem Einsatz von Hausmitteln das Handbuch der Maschine prüfen.

Kann Natron das Waschmittel komplett ersetzen?

Es ist nicht ratsam, bei einer normalen Wäsche das Waschmittel einfach durch drei Esslöffel Natron zu ersetzen. Natron unterstützt bei Gerüchen, Mineralien und einem Teil der Rückstände, enthält jedoch nicht dieselbe Kombination an Wirkstoffen, die Körperfett und fest sitzenden Schmutz aus den Fasern lösen.

Ausgewogener ist es, bei erkennbaren Ablagerungen die Waschmitteldosis zu senken und Natron gelegentlich als Zusatz zu verwenden. Viele Maschinenhersteller empfehlen, Natron in die Trommel zu geben statt in die Einspülfächer, weil sich Pulver dort bei bestimmten Modellen ablagern und Verstopfungen verursachen kann.

Wie bleiben Handtücher länger weich?

Überladen Sie die Maschine nicht, dosieren Sie nur so viel Waschmittel wie nötig und lassen Sie genug Platz, damit sich die Teile beim Spülen bewegen können. Wenn Sie jedes Handtuch vor dem Aufhängen oder vor dem Trocknen im Trockner ausschütteln, lösen sich die Fasern besser voneinander. Eine korrekte Trocknung verhindert zudem Steifigkeit, muffigen Feuchtigkeitsgeruch und Schäden durch zu grosse Hitze.

Natron muss nicht bei jeder Wäsche dabei sein. Sinnvoll ist es, wenn Handtücher wieder rau werden oder ein Geruch trotz Waschen bestehen bleibt. Wie bei anderen Hausmittel-Kombinationen in der Wäschepflege gilt: keine willkürlichen Mischungen verwenden und die Hinweise auf dem Pflegeetikett sowie im Maschinenhandbuch beachten.


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