IKEA hat eine Reihe neuer Smart-Home- und vernetzter Geräte angekündigt. Die zentrale Neuerung: Die Produkte unterstützen den Matter-Standard, wodurch die Interoperabilität mit deutlich mehr Drittanbieter-Geräten und Plattformen möglich wird.
IKEA überarbeitet sein Domotik-Angebot
Im Zuge einer grundlegenden Überarbeitung seines Domotik-Portfolios bringt IKEA insgesamt 21 neue Geräte. Laut Unternehmen basiert das Sortiment auf jahrelanger Entwicklung und umfangreichen Tests, um die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu verstehen. Dabei umfasst die Ankündigung sowohl überarbeitete Versionen bereits bekannter Produktkategorien als auch komplett neue Artikel – mit Matter als gemeinsamem technischen Fundament.
Matter-Standard bei IKEA: mehr Interoperabilität im Smart Home
Durch die Unterstützung dieses Standards sollen die neuen IKEA-Produkte mit einer breiteren Auswahl an Drittanbieter-Produkten und -Plattformen zusammenarbeiten. Das soll den Alltag vereinfachen, weil weniger Kompatibilitätsfragen entstehen.
„Bislang war Smart-Home-Technologie für die meisten Menschen weder einfach genug zu bedienen noch erschwinglich genug, um sie überhaupt in Betracht zu ziehen. Diese Einführung bringt uns unserem Ziel näher: allen zu helfen, sich bereit und sicher zu fühlen, loszulegen“, sagt David Granath, Range Manager bei IKEA of Sweden.
Smarte Leuchtmittel, Sensoren und Fernbedienungen
Zum neuen Angebot gehören 11 unterschiedliche Varianten der smarten Glühbirne KAJPLATS. Sie sind in verschiedenen Formen und Grössen, mit unterschiedlicher Helligkeit sowie in mehreren Stilrichtungen erhältlich. Im Vergleich zur vorherigen Generation bieten sie mehr Funktionen – darunter neue Optionen für Farben.
Darüber hinaus startet IKEA eine neue Sensoren-Reihe, etwa für Bewegung, Luftqualität, Luftfeuchtigkeit und weitere Anwendungen. Ergänzt wird das Sortiment durch neue Fernbedienungen sowie eine smarte Steckdose, mit der sich grundsätzlich jedes elektrische Gerät steuern lässt.
Konkrete Verfügbarkeitstermine und Preise wurden noch nicht genannt. Gleichzeitig betont IKEA, dass man weiterhin auf bezahlbare Produkte setzen will. „Unser Ziel ist dasselbe wie 2012, als wir begonnen haben, das Konzept des vernetzten Zuhauses zu erkunden: es einfach zu bedienen, leicht zu verstehen und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Wir beginnen damit, das Leben zu Hause zu verstehen – indem wir beobachten, zuhören und kontinuierlich dazulernen, was im Alltag den Unterschied macht“, erklärte David Granath.
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