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Spanien ersetzt ab 1. Januar 2026 das Warndreieck durch die V-16-Bake

Weißes Auto mit Warnblinker und Warndreieck auf Landstraße, Windräder und Hügel im Hintergrund.

Seit dem 1. Januar 2026 verabschiedet sich Spanien vom altbekannten Warndreieck: Weil es als zu gefährlich gilt, wird es durch ein moderneres und alltagstauglicheres Hilfsmittel ersetzt.

Über Jahrzehnte war das Warndreieck der treue Begleiter, wenn Autofahrende mit einer Panne oder nach einem Unfall am Strassenrand standen. Üblicherweise wurde es mehrere Dutzend Meter vor dem liegen gebliebenen oder verunfallten Fahrzeug aufgestellt, um andere Verkehrsteilnehmende frühzeitig auf eine drohende Gefahr hinzuweisen. Doch zumindest in Spanien endet diese Ära nun.

Le triangle de signalisation remplacé par la balise V-16 en Espagne

Seit dem 1. Januar 2026 schreibt die spanische Verkehrsbehörde (Dirección General de Tráfico) für Fahrzeuge eine V-16-Bake an Bord vor. Dabei handelt es sich um eine Warnleuchte, die auf dem Fahrzeugdach platziert wird, ohne dass man dafür aussteigen muss. So soll bei Unfall oder Panne schnell und gut sichtbar auf eine Gefahrensituation aufmerksam gemacht werden.

Formal wurde die V16-Warnbake bereits am 1. Juli 2021 eingeführt. Seitdem existierte sie parallel zum klassischen Warndreieck. Während beide Lösungen bis Januar 2026 zulässig waren, ist nun ausschliesslich die V16-Bake als erlaubtes Mittel vorgesehen.

Warum das Warndreieck als zu gefährlich gilt

Im Alltag ist der entscheidende Unterschied schnell erklärt: Die kleine Notfall-Rundumleuchte wird magnetisch befestigt, und die Montage auf dem Dach dauert nur wenige Sekunden. Im Gegensatz zum Warndreieck muss die Fahrerin oder der Fahrer dafür nicht das Fahrzeug verlassen und mehrere Meter zu Fuss zurücklegen – ein Schritt, der gerade bei schlechter Sicht oder in kritischen Verkehrssituationen besonders riskant sein kann.

Technik der V-16-Warnbake: Magnet und GPS-Ortung

Als weiterer Pluspunkt der V-16-Notfallbake gilt das integrierte GPS. Dieses übermittelt die Position des Fahrzeugs automatisch an die Rettungsdienste. Ab dem 1. Januar ist diese neue Ausrüstung damit für alle in Spanien zugelassenen (in Spanien zugelassenen) Fahrzeuge verpflichtend.

Gilt die Pflicht auch für ausländische Fahrende in Spanien?

Auf die Frage: „Gilt diese Pflicht auch für ausländische Fahrende, die in Spanien unterwegs sind?“ lautet die Antwort derzeit: nein. Die spanischen Behörden haben bestätigt, dass im Ausland zugelassene Fahrzeuge die V16-Bake nicht mitführen müssen – vorausgesetzt, es ist ein Warndreieck vorhanden, wie es etwa auch die französischen Vorschriften bereits verlangen.

Kürzlich wies zudem eine vom britischen Verkehrsministerium in Auftrag gegebene Studie auf ein anderes Sicherheitsproblem hin – diesmal mit Blick auf die Scheinwerfer moderner Autos, die demnach zu gefährlich geworden sein sollen.

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