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BMW X5: Werk Woodruff ergänzt Spartanburg – iX5-Batterien und Fertigungsinnovationen

Zwei weiße BMW X5 SUVs stehen nebeneinander in einem modernen Showroom mit futuristischem Roboterarm im Hintergrund.

Werk Woodruff und Spartanburg: flexible Fertigung für den BMW X5

Am selben Tag, an dem BMW die fünfte Generation des X5 vorgestellt hat, wurden auch die Tore des neuen Werks in Woodruff im US-Bundesstaat South Carolina offiziell geöffnet. Der Standort liegt nur 30 km vom Werk Spartanburg entfernt – dem weltweit grössten BMW-Industriekomplex und dem Ort, an dem der X5 gefertigt wird.

Mit Spartanburg erreicht BMW einen weiteren Meilenstein in seinem globalen Produktionsverbund: Als erstes Werk im Netzwerk kann es ein Modell mit fünf unterschiedlichen Antriebsarten auf ein und derselben Montagelinie bauen – Benzin, Diesel, Plug-in-Hybrid, 100% elektrisch und später auch Wasserstoff.

Die vollelektrische Variante trägt die Bezeichnung iX5. Ihre Batterien sollen ausgerechnet aus dem neuen BMW-Werk in Woodruff kommen. Bis 2030 plant der Hersteller dort Batterien für mindestens sechs neue Elektro-Modelle zu montieren – alle in den Vereinigten Staaten gebaut.

Konzipiert nach den Leitlinien der BMW iFactory, wurde Woodruff darauf ausgelegt, die Komplexität in der Produktion so weit wie möglich zu senken. Entsprechend setzt BMW auf das Prinzip „Cell-to-Pack“: Die Zellen werden dabei direkt in die Fahrzeugstruktur integriert, ohne die früher üblichen Schritte mit separater Verpackung sowie Zellmodulen.

Humanoide Roboter in der Produktion in Spartanburg

Während Woodruff vor allem mit vereinfachten Batterieprozessen punktet, verfolgt Spartanburg einen anderen Innovationspfad: Dort will BMW humanoide Roboter in realen Produktionssituationen einsetzen. Das Unternehmen bezeichnet diese Initiative als Pionierarbeit innerhalb seines gesamten Industrienetzwerks.

Fortschritt bei BMW Batterien der 6. Generation

Baterias mais avançadas

Die Batterien der 6. Generation von BMW unterscheiden sich deutlich von den bisherigen: Statt prismatischer Zellform kommen künftig zylindrische Zellen zum Einsatz. Zudem steigt die Spannung von 400 V auf 800 V, und die Energiedichte legt um rund 20% zu.

Hinzu kommt eine Änderung beim Thermomanagement: Die Kühlung ist nicht mehr auf Platten angewiesen, die unter den Zellen liegen, sondern erfolgt über direkten Kontakt. Bei der Chemie bleibt BMW bei NMC (Nickel, Mangan und Kobalt), setzt jedoch auf einen höheren Nickel- und einen geringeren Kobaltanteil. Gleichzeitig sinken im Herstellungsprozess die CO₂-Emissionen pro Wattstunde um 28%.

Beim neuen BMW X5 soll der iX5 60 xDrive ausserdem die bislang grösste Batterie erhalten, die je in einem Elektroauto eines europäischen Herstellers verbaut wurde: 144 kWh Gesamtkapazität, davon 141 kWh nutzbar.

Aposta nos EUA

BMW investiert seit mehr als einem halben Jahrhundert stark in den USA. Die zusätzlichen Mittel für Spartanburg und Woodruff bedeuten eine Gesamtsumme von 1,7 mil milhões de dólares (rund 1,42 mil milhões de euros zum aktuellen Wechselkurs) in diesem Land – etwa um mil milhões de dólares für Spartanburg und 700 mil dólares für Woodruff.

Der deutsche Konzern sichert derzeit 120 mil Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten (inklusive der rund 300, die nun in Woodruff entstanden sind) und steuert pro Jahr 43 mil milhões de dólares (etwa 37,7 mil milhões de euros) zur US-Wirtschaft bei.

Das Werk Spartanburg, das vor mehr als drei Jahrzehnten gegründet wurde, gilt als globaler Ursprung der BMW X-Baureihen. Seit 1994 sind in South Carolina mehr als 7,3 milhões BMW für Kundinnen und Kunden auf der ganzen Welt montiert worden. Im Jahr 2025 lag die Produktionsmenge bei 412 799 Einheiten – zum siebten Mal übertraf das Werk damit die Marke von 400 mil Fahrzeugen.

Rund die Hälfte der heutigen Produktion wird in nahezu 120 Länder exportiert. Das trägt dazu bei, dass BMW (gemessen am Wert) der grösste Autoexporteur der USA ist. Bis heute wurden fast drei milhões BMW aus dem Land ausgeführt; der Gesamtwert liegt bei mehr als 113 mil milhões de dólares (rund 99,2 mil milhões de euros).

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