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MSI XpertStation WS300 mit Nvidia GB300 Blackwell: Rechenzentrumstechnik als Desktop-PC

Mann repariert Computergehäuse vor zwei Monitoren mit 3D-Design-Software auf dem Schreibtisch.

Nicht für gewöhnliche Nutzer

Nvidia scheint ernsthaft daran zu arbeiten, seine Server-Lösungen auch in den Desktop-Bereich zu bringen. MSI hat mit der XpertStation WS300 einen Desktop-PC vorgestellt, der jedoch auf Komponenten ausgelegt ist, wie man sie sonst aus dem Rechenzentrum kennt.

Plattform: Nvidia GB300 Blackwell in der MSI XpertStation WS300

In der Sache entspricht das genau dem, was Dell bereits angekündigt hatte: Grundlage ist die Nvidia-GB300-Blackwell-Plattform. Verbaut sind ein Nvidia-Grace-Prozessor mit 72 Neoverse-V2-Kernen sowie eine DGX B300 GPU mit 288 GB HBM3E-Speicher. Im Unterschied zum Dell-PC fehlt bei MSIs Neuheit allerdings eine dedizierte RTX Pro 1000 Blackwell.

Arbeitsspeicher, SSD-Steckplätze und Netzteil

Wie bei den anderen Systemen auf dieser Basis sind bis zu 496 GB SOCAMM-RAM vorgesehen, wobei die konkrete Ausführung auch mit weniger Speicher bestückt sein kann. Für SSDs stehen vier Steckplätze zur Verfügung. Selbst das Netzteil ist identisch dimensioniert und kommt auf 1600 W.

Kaum technische Unterschiede – das Signal kommt von Nvidia

Technisch ist nachvollziehbar, dass sich verschiedene PCs auf dieser Plattform nur minimal unterscheiden können, weil im Kern dieselbe Nvidia-Platine verwendet wird. Wahrscheinlich lässt Nvidia dabei auch wenig Spielraum – etwa indem der Hersteller keine Möglichkeit bekommt, die Leistung des Netzteils zu verändern.

Für uns bedeutet das: Aus rein technischer Sicht bieten solche Desktop-PCs untereinander kaum Unterschiede und wecken daher nur begrenzt Interesse. Entscheidend ist eher, dass mehrere Hersteller nahezu identische Produkte auf den Markt bringen – das spricht für einen gezielten, von Nvidia angestossenen Start dieser Plattform.

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