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Portugal: Iberdrola | bp pulse eröffnet Europas 1000-kW-Ultraschnelllader in Seixal

Türkisfarbener Sportwagen an Ladestation in modernem, hellem Raum mit Stadtblick im Hintergrund.

Portugal zählt in Europa zu den Ländern mit besonders hohem Marktanteil bei Elektroautos. Nun sichert sich das Land einen weiteren Spitzenplatz auf der Landkarte der Elektromobilität – mit dem leistungsstärksten Ladepunkt Europas.

Iberdrola | bp pulse eröffnet im Kreis Seixal den ersten ultraschnellen 1000-kW-Lader Europas. Schneller geht es derzeit nur noch in China.

Wo er stehen wird

Das neue HYC1000-System, entwickelt von Alpitronic, ist weit mehr als ein gewöhnlicher Ladepunkt: Es verbindet zentralisierte Module mit einer verteilten Architektur und einer Leistungssteuerung in 62,5-kW-Blöcken. Zum Start sind bis zu 600 kW möglich, das System ist jedoch darauf ausgelegt, auf 1000 kW zu skalieren – ein Wert, der bis vor Kurzem praktisch nur Testaufbauten vorbehalten war.

Konkret bedeutet das: Ein kompatibles Elektroauto kann in nur wenigen Minuten mehrere Hundert Kilometer Reichweite nachladen, wodurch die Standzeiten für das Auffüllen der Batterie deutlich sinken.

Der Ladehub befindet sich an der BP-Tankstelle an der Ausfahrt der A33 Richtung Seixal/Sesimbra und soll noch in dieser Woche für die Öffentlichkeit verfügbar sein.

Ein Meilenstein für die Elektromobilität in Portugal

„Mit dem 1000-kW-Ladesystem beschleunigen wir nicht nur die Ladezeiten, sondern heben auch das Nutzererlebnis auf ein neues Niveau“, sagt Ricardo Pacheco, Country Manager von Iberdrola | bp pulse in Portugal.

Das Unternehmen setzt diese Supercharger gezielt als Aushängeschild ein: Im Mai führte es 400-kW-Lader ein und war zudem das erste, das im gesamten Netz Zahlungsterminals bereitstellte. Weitere Standorte mit Ladepunkten dieser Leistung wurden bislang nicht angekündigt.

Nur in China ist es schneller

Bislang lag die höchste in Portugal verfügbare Ladeleistung bei 400 kW – ebenfalls von Iberdrola | bp pulse. Mit diesem Hub vor den Toren von Seixal übernimmt Portugal nun in Europa die Führung bei der installierten Leistung; lediglich China verfügt über Lösungen, die noch schneller sind.


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