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MacBook Neo: Kupferplatte senkt die Temperatur deutlich

Person öffnet einen Laptop auf dem Schreibtisch neben Schraubenzieher und Infrarot-Thermometer.

MacBook Neo: Kühl-Experiment von ETA PRIME

Und senkt die Temperatur deutlich

Das MacBook Neo erweist sich zwar als recht leistungsfähiger Laptop, hat jedoch ein klares Problem: Es neigt zum Überhitzen. Der Chip kann dabei Temperaturen von 100–105 °C erreichen. Der YouTuber ETA PRIME wollte herausfinden, wie sich das Gerät verhält, wenn man die Kühlung dieses PCs verbessert.

Modifikation 1: Kupferplatte statt Wärmeleitfolie

Als ersten Schritt tauschte der Autor die werksseitige Wärmeverteilfolie gegen eine Kupferplatte aus. Das Ergebnis: Im Spiel No Man's Sky sank die Temperatur von 105 auf 84 °C, während die Leistung von 30–35 auf 55–60 fps anstieg. In Geekbench legte die Performance durch diesen Eingriff ebenfalls zu – im Single-Core- und Multi-Core-Test um 15,2 % beziehungsweise 9,7 %.

Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es hier lediglich um das Einsetzen einer Kupferplatte geht. Zudem zeigt das Beispiel mit No Man's Sky sehr anschaulich, wie extrem das Throttling im Neo ausfallen kann – und welches Potenzial tatsächlich im Chip steckt.

Natürlich führt eine solche Modifikation zum Verlust der Garantie. Gleichzeitig kann eine niedrigere Temperatur in bestimmten Szenarien voraussichtlich die Lebensdauer des Computers spürbar verlängern.

Modifikation 2: Kompaktes externes thermoelektrisches Flüssigkühlsystem

Zusätzlich testete der Autor eine kompakte externe thermoelektrische Flüssigkühlung.

Damit liess sich die Temperatur weiter auf 74–76 °C reduzieren. Die Bildrate im Spiel stieg dadurch nicht weiter, weil spätestens nach dem vorherigen Schritt zumindest das GPU-seitige Throttling bereits beseitigt war. In Geekbench fielen die Zuwächse hingegen noch deutlicher aus: um 17–19 % im Vergleich zum Ausgangszustand. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass diese Messungen mit der bereits verbauten Kupferplatte durchgeführt wurden – der Effekt stammt also insgesamt aus zwei Modifikationen.

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