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Heißluftfritteuse, Toaster und Kaffeemaschine: Warum du sie nicht dauerhaft in der Steckdose lassen solltest

Küche mit Heißluftfritteuse, Toaster, Kaffeemaschine und Hand, die Toaster bedient.

In vielen privaten Küchen bleiben manche Geräte den ganzen Tag in der Steckdose – selbst dann, wenn sie gar nicht benutzt werden. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, erhöht jedoch das Brandrisiko und sorgt durch den Stand-by-Betrieb für unnötigen Stromverbrauch. Das gilt besonders für Geräte, die Wärme erzeugen, häufig auf der Arbeitsplatte stehen und deshalb oft dauerhaft eingesteckt bleiben.

Welche Küchengeräte erfordern besondere Vorsicht an der Steckdose?

Bei Küchengeräten, bei denen man beim Anschluss an die Steckdose besonders aufmerksam sein sollte, stechen drei hervor: Heißluftfritteuse, Toaster und elektrische Kaffeemaschine. Alle drei arbeiten mit internen Heizwiderständen bei hohen Temperaturen und werden in vielen Haushalten dauerhaft angeschlossen gelassen – was die Risiken vor allem in älteren oder bereits stark belasteten Elektroinstallationen vergrössert.

Selbst wenn sie über den Schalter am Gerät ausgeschaltet sind, können diese Geräte weiterhin Strom ziehen. Dabei können sich Bauteile im Inneren erwärmen und es entsteht sogenannter „Phantomverbrauch“. Kommen dazu Fertigungsfehler, verschlissene Komponenten oder lockere Steckdosenkontakte, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Kurzschlusses.

Warum sollte die Heißluftfritteuse nach der Nutzung ausgesteckt werden?

Eine Heißluftfritteuse (auch Airfryer genannt) erhitzt Luft über einen Heizwiderstand und verteilt sie mit einem Ventilator – dadurch werden sehr schnell hohe Temperaturen erreicht. Bei vielen Modellen bleibt ein Teil des Systems auch nach dem Ausschalten am Bedienfeld weiterhin unter Spannung. Das macht das Gerät anfälliger, wenn das Stromnetz alt ist oder mehrere Verbraucher an derselben Leitung hängen.

Zusätzlich hält der Stand-by-Modus mitunter Anzeigen, Sensoren und Elektronik aktiv, was zu einem dauerhaften Stromverbrauch führt. Wer die Nutzung sicherer und zugleich wirtschaftlicher gestalten möchte, kann ein paar einfache Routinen einbauen:

  • Nach jeder Zubereitung den Stecker ziehen und den Betrieb an überlasteten Mehrfachsteckdosen vermeiden.
  • Die Heißluftfritteuse nicht auf leicht entflammbaren Unterlagen abstellen und Abstand zu Tüchern sowie Kunststoffen halten.
  • Die Belastbarkeit der Steckdose beachten und pro Steckdosenplatz nur ein Heizgerät betreiben.

Warum ist ein eingesteckter Toaster ein echtes Risiko?

Im Toaster sitzen frei liegende Heizdrähte, die in kurzer Zeit stark aufheizen. Gleichzeitig sammeln sich mit der Zeit Brotkrümel im Gerät – und diese können als potenziell brennbares Material wirken. Versagt die automatische Abschaltung oder kommt es zu einem Kurzschluss, können sich die Krümel innerhalb weniger Sekunden entzünden, besonders wenn der Toaster an Papier oder Stoffen anliegt.

Bei manchen Geräten bleibt die Stromversorgung sogar dann aktiv, wenn der Hebel oben ist – das vermittelt leicht eine trügerische Sicherheit. Daher ist es sinnvoll, den Toaster nach der Nutzung auszustecken, die Krümelschublade regelmässig zu reinigen und das Gerät mit Abstand zu Vorhängen, Tischdecken und Lebensmittelverpackungen zu platzieren.

Wie etabliert man die Gewohnheit, Heißluftfritteuse, Toaster und Kaffeemaschine auszustecken?

Das Ausstecken wird deutlich leichter zur Routine, wenn man es fest in die üblichen Abläufe in der Küche einbaut. Hilfreich ist eine kurze „mentale Checkliste“, bevor man das Haus verlässt oder schlafen geht: Heißluftfritteuse, Toaster und Kaffeemaschine – sowie andere Geräte in der Nähe, die Wärme erzeugen.

Praktisch kann auch sein, diese Geräte im gleichen Bereich der Arbeitsplatte zu bündeln – mit gut erreichbaren Steckdosen und kleinen Erinnerungszetteln daneben. Wird das Steckerziehen als letzter Schritt nach dem Zubereiten verstanden, wiederholt das Gehirn dieses Verhalten mit der Zeit fast automatisch. Das erhöht die Sicherheit im Haushalt und senkt nebenbei über Monate hinweg unauffällig die Stromkosten.

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