Tim Cook hat nach der Einführung des MacBook Neo sowie der neuen MacBook Air- und MacBook Pro-Modelle eine Rekordwoche für Macs bei Neukundinnen und -kunden vermeldet. Gerade das preislich attraktiver positionierte MacBook Neo steht für eine komplett neue Mac-Kategorie, mit der Apple erstmals gezielt ein weiteres Marktsegment abdeckt.
Rekordstart bei neuen Mac-Nutzerinnen und -Nutzern
Apple äussert sich abseits der Quartalszahlen nur selten konkret zu Verkaufszahlen. Umso bemerkenswerter ist die Aussage, die Cook am Freitag im sozialen Netzwerk X geteilt hat: Die Mac-Sparte habe „gerade ihre beste Launch-Woche aller Zeiten bei neuen Mac-Nutzern erlebt“. Zudem schrieb der Apple-CEO: „Wir freuen uns sehr, so viel Begeisterung zu sehen!“ Konkrete Details oder absolute Zahlen nannte er allerdings nicht.
Neue Modelle: MacBook Neo, MacBook Air M5 und MacBook Pro M5 Pro/M5 Max
Im laufenden Monat hat Apple mehrere neue Notebooks vorgestellt: das MacBook Neo, das MacBook Air M5 sowie die besonders leistungsstarken MacBook Pro M5 Pro und M5 Max. Auch wenn Apple nicht aufschlüsselt, welches Gerät wie stark zum Rekord beigetragen hat, gilt das MacBook Neo als naheliegender Treiber: Es richtet sich als neue Produktklasse an Zielgruppen, die bislang eher nicht zu einem Mac gegriffen hätten.
In Frankreich startet das MacBook Neo bei 699 Euro. Damit positioniert Apple das Gerät als günstigeres MacBook und stellt es in direkte Konkurrenz zu Chromebooks sowie zu preiswerten Windows-PCs.
Ein iPhone-Chip, der seinen Zweck erfüllt
Um ein Notebook in dieser Preisklasse anbieten zu können, musste Apple Kompromisse eingehen. Der wichtigste Punkt: Statt eines speziell für Macs entwickelten Chips nutzt das MacBook Neo den A18 Pro, also einen iPhone-Prozessor. Entsprechend erreicht es nicht die Leistung der aktuellen MacBook Air- oder MacBook Pro-Generationen. Für typische Alltagsaufgaben – etwa das parallele Arbeiten mit vielen geöffneten Tabs – zeigt das MacBook Neo dennoch keine Schwächen. Ausserdem betont Apple, das MacBook Neo sei „bis zu 50 % schneller bei alltäglichen Aufgaben als der meistverkaufte PC mit dem neuesten Intel Core Ultra 5 Prozessor“.
Absatzerwartungen und erste Gerüchte zum Nachfolger
Aktuell gibt es keine belastbare Schätzung, wie gut sich das MacBook Neo tatsächlich verkauft. Analyst Ming Chi Kuo geht jedoch davon aus, dass Apple 2026 zwischen 4,5 und 5 Millionen Einheiten ausliefern dürfte – was er als „weiterhin eine sehr hohe Zahl“ für „nur ein einziges Laptop-Modell“ einordnet. Parallel dazu kursieren bereits erste Gerüchte über einen Nachfolger, obwohl das MacBook Neo gerade erst auf den Markt gekommen ist.
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