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Die Indische Luftwaffe hat vor Kurzem die Übung ROTOR CLAP II durchgeführt. In diesem Ausbildungsrahmen trainierten Hubschrauber aus verschiedenen Verbänden Gefechtseinsätze gegen Drohnen. Die Verlegung auf den Truppenübungsplatz Pokhran gab Besatzungen und Luftfahrzeugen die Möglichkeit, operative Konzepte gegen unbemannte Luftbedrohungen zu überprüfen.
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Im Verlauf von ROTOR CLAP III arbeiteten die Drehflüglerkräfte der Indischen Luftwaffe daran, ihre Fähigkeiten zur Erkennung, Verfolgung und Neutralisierung von Bedrohungen durch feindliche Drohnen auszubauen und zu verfeinern.
Nach Angaben indischer Medien erprobten die Besatzungen mit ihren Hubschraubern spezifische Taktiken, Techniken und Verfahren, um der wachsenden Gefahr durch Angriffsdrohnen und Aufklärungsdrohnen zu begegnen. Die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten machten deutlich, dass beim Kampf gegen unbemannte Luftfahrzeuge eine mehrschichtige Luftverteidigung erforderlich ist-wobei Hubschrauber eine dieser Ebenen darstellen.
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Sowohl die Ukraine als auch Russland setzen Hubschrauber innerhalb ihrer integrierten Verteidigungssysteme ein. Auf ukrainischer Seite gibt es Aufzeichnungen über Mi-24 sowie Mi-8/17, die während massiver Drohnenangriffe Russlands eingesetzt wurden. Bei den Mi-8/17 erfolgte dies unter anderem mit mehrläufigen M134-Minigun-Maschinengewehren.
Hintergrund zur Drohnenbedrohung in aktuellen Konflikten
Die zunehmende Verbreitung von Drohnen für Angriff und Aufklärung zwingt Streitkräfte dazu, ihre Abwehrkonzepte kontinuierlich anzupassen. Die in der Ukraine und im Nahen Osten beobachteten Entwicklungen unterstreichen dabei insbesondere den Bedarf an abgestuften Reaktionsmöglichkeiten, in die auch Hubschrauber eingebunden werden können.
Integration von Hubschraubern mit Systemen der bodengebundenen Verteidigung
ROTOR CLAP III diente zudem dazu, Hubschrauber der Indischen Luftwaffe gemeinsam mit verschiedenen Anti-Drohnen-Systemen auszubilden. Das erhöhte den Realitätsgrad und steigerte die Komplexität der durchgeführten Abläufe. Koordiniertes Vorgehen gilt als einer der Schlüssel der Luftverteidigung, weil es in Krisenlagen eine effizientere Ressourcensteuerung ermöglicht und Risiken wie etwa Eigenbeschuss reduziert.
Die Möglichkeiten, die der Übungsplatz Pokhran bietet, erlaubten es den indischen Hubschraubern, unter realistischen Einsatzbedingungen zu trainieren. Dazu gehörten Missionen zur Überwachung, zur Ortung sowie zur Reaktion auf Drohnen-Intrusionen. Die Indische Luftwaffe betonte, dass ROTOR CLAP III dazu beiträgt, „…die operative Einsatzbereitschaft ihrer Besatzungen gegenüber Luftbedrohungen in geringer Höhe und kleiner Signatur zu erhöhen, die in modernen Konflikten immer häufiger auftreten…“, wie The Times of India berichtete.
Beteiligte Luftfahrzeuge bei ROTOR CLAP III
Wie aus von der Indischen Luftwaffe veröffentlichten Bildern und Videos hervorgeht, nahmen am Drohnenabwehr-Training die Kampfhubschrauber AH-64 Apache, Mi-35 und Prachand teil, ebenso Mi-8/17 sowie CH-47F.
Titelbild illustrativ. Credits: IAF
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