Im Rahmen des NATO-Programms Wissenschaft, Frieden und Sicherheit (SPS – Science, Peace and Security) richtete die NATO eine Projekt-Demonstrationsveranstaltung aus. Vorgestellt wurden zwei geförderte Initiativen mit Schwerpunkt auf unbemannten und autonomen Systemen: zum einen der Finalwettbewerb des Projekts SAPIENCE, zum anderen eine Demonstration von MinesEye.
SAPIENCE: KI für autonome Uncrewed Aircraft Systems (UAS)
Das Projekt SAPIENCE verfolgt das Ziel, autonome Systeme mithilfe von Künstlicher Intelligenz weiterzuentwickeln, um Wahrnehmung und Navigation in Uncrewed Aircraft Systems (UAS) – also Drohnen – zu verbessern.
Hochschulteams und technische Herausforderungen in Such- und Rettungseinsätzen
Im Rahmen des Projekts nahmen Universitäts-Teams aus Österreich, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und den USA eine Reihe technischer Herausforderungen in Angriff. Diese waren vom NATO Joint Capability Group on Unmanned Aircraft Systems (JCGUAS) für Such- und Rettungsoperationen identifiziert worden; die Teams richteten ihren Wettbewerbsfokus dabei auf Szenarien der Katastrophenhilfe.
GNSS-gestörte Umgebungen: kooperative Drohnenaufgaben ohne direkte Steuerung
Ziel des Projekts ist es, dass mehrere Drohnen in Umgebungen mit blockiertem Signal des Global Navigation Satellite System (GNSS) navigieren und Karten erstellen, Opfer erkennen, Hilfsgüter liefern und komplexe kooperative Aufgaben ohne direkte Pilotierung ausführen können.
MinesEye: Sensorik und KI zur Erkennung von Minen und Blindgängern in der Ukraine
Auf der Veranstaltung wurden zudem Demonstrationen eines weiteren SPS-geförderten Projekts gezeigt: MinesEye. Dieses Vorhaben kombiniert fortschrittliche Sensoren und Künstliche Intelligenz, um bei der Identifizierung von Minen und nicht detonierter Munition in der Ukraine zu unterstützen.
Informationen der NATO
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