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Lieferung von 2.000 FPV-F10-Drohnen an die US-Armee
Im Zuge der Bemühungen, die Streitkräfte bis 2027 mit rund 200.000 neuen unbemannten Systemen zu modernisieren, hat das ukrainische Unternehmen F-Drones 2.000 neue FPV-Drohnen des Typs F10 an die US-Armee ausgeliefert. Das bestätigte die Firma selbst gegenüber dem lokalen Medium Militarnyi. Den Angaben zufolge werden die gelieferten Exemplare im Rahmen des vorgesehenen Abnahmeverfahrens getestet. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, soll dies den Weg dafür freimachen, dass US-Soldaten im Umgang mit dem System ausgebildet werden.
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Tests im Rahmen des Drone Dominance Program (Gauntlet I und II)
Der Bericht von Militarnyi führt weiter aus, dass F-Drones nun das Ergebnis der Abnahme abwartet – ebenso wie eine mögliche Nachbestellung von bis zu 1.000 weiteren Einheiten durch die US-Armee. Das wäre ein bedeutender Erfolg, da es sich damit um das erste unbemannte System ukrainischen Ursprungs handeln würde, das an diese Institution exportiert wird. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die bisher erfolgten Lieferungen im Rahmen des sogenannten Drone Dominance Program stattfinden, konkret als Teil der Phase Gauntlet I.
Ukrainische Analysten hoben zudem hervor, dass F-Drones im Zuge von Gauntlet II die Lieferung weiterer 120 unbemannter Systeme plant, die für die Ausbildung von Truppen vorgesehen sind. Mittelfristig könnte ein erfolgreiches Bestehen der Tests dem Unternehmen jedoch Vereinbarungen über insgesamt bis zu 9.000 Drohnen zur Ausstattung der US-Armee eröffnen. Dieser Auftrag würde – wie auch andere potenzielle Exportabkommen der ukrainischen Rüstungsindustrie – von neuen, von Kiew skizzierten Mechanismen profitieren, die den Abschluss solcher Deals erleichtern sollen.
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Produktionskapazitäten und Beschaffungsauflagen in den USA
Damit ergeben sich zahlreiche Gelegenheiten für ukrainische Unternehmen, Drohnen an die US-Streitkräfte zu liefern, während das Pentagon parallel sein eigenes industrielles Netzwerk zur Fertigung solcher Systeme aufbaut. Da sich die USA hierbei noch in einer frühen Phase befinden, verwiesen Analysten in beiden Ländern auf einen derzeit deutlichen Unterschied bei den Produktionsstückzahlen zugunsten Kiews: Die aktuelle Kapazität der Ukraine werde auf etwa 500.000 unbemannte Systeme pro Monat geschätzt.
Ein weiterer Punkt, der die ukrainische Produktion zusätzlich begünstigen könnte, sind die Vorgaben, die die USA ihren Herstellern auferlegt haben: Diese müssen lokal gefertigte Komponenten verwenden, wobei insbesondere der Einsatz von Bauteilen aus China untersagt ist. Auch wenn das Ziel, langfristig eine nationale Lieferkette aufzubauen, bemerkenswert ist, bleibt festzuhalten, dass das Land zu Beginn mit erheblichen Hürden konfrontiert sein dürfte, um die dafür notwendigen Ressourcen zu beschaffen. Dabei handelt es sich um ein Problem, das über den Drohnenbereich hinausgeht.
Bilder dienen lediglich der Illustration
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