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BAE Systems stellt Brontanax vor: erstes autonomes Collaborative Combat Aircraft (CCA) des Vereinigten Königreichs auf der Farnborough International Airshow

Kampfjet auf Startbahn mit zwei Personen in Uniform, die vor einem Koffer mit technischer Ausrüstung stehen.

Vorstellung des Brontanax auf der Farnborough International Airshow

Auf der Farnborough International Airshow hat BAE Systems den Brontanax vorgestellt – das erste autonome Collaborative Combat Aircraft (CCA) des Vereinigten Königreichs. Die Bekanntgabe erfolgte im Beisein des neuen britischen Verteidigungsministers Wes Streeting.

Rolle als Collaborative Combat Aircraft (CCA)

Wie bei anderen kollaborativen Kampfflugzeug-Plattformen ist das Luftfahrzeug dafür ausgelegt, im Team mit bemannten Jets zu operieren. Ziel ist es, die Kampfkraft zu erweitern – unter anderem durch Fähigkeiten in der elektronischen Kriegführung sowie durch präzise Angriffe auf Luft- und Bodenziele.

Entwicklung durch BAE Systems FalconWorks und Finanzierung

Hinter dem Vorhaben steht das interne FalconWorks-Team von BAE Systems, an dem bislang mehr als 500 Mitarbeitende beteiligt waren. Die Entwicklung fand im Forschungs- und Innovationszentrum des Unternehmens in Warton, Lancashire, statt und wurde vollständig von BAE selbst finanziert – mit Investitionen von über £400 Millionen (rund US$ 530 Millionen).

Steuerung, Größe und modulares Design des Brontanax

Mit einer Größenordnung ähnlich dem fortgeschrittenen Jet-Trainer Hawk, der derzeit bei der Royal Air Force (RAF) im Dienst steht, soll der Brontanax sowohl von Piloten in der Nähe – etwa in Eurofighter Typhoon – als auch aus der Ferne vom Boden aus gesteuert werden können.

BAE Systems betonte zudem, dass der neue kollaborative Jäger auf eine offene Architektur und ein modulares Design setzt. Damit seien fortlaufende Updates möglich, um mit der schnellen militärischen Technologieentwicklung Schritt zu halten – einschließlich der künftigen britischen Kampfflugzeuggeneration.

Die öffentliche Enthüllung des Brontanax folgt nur wenige Tage, nachdem die britische Regierung ihr Bekenntnis zum Konzept kollaborativer Luftfahrzeuge erneut bekräftigt hatte.

Der jüngste Verteidigungsinvestitionsplan weist £300 Millionen (US$ 400 Millionen) für die Entwicklung solcher „loyalen“ Plattformen im Rahmen des Storm Fighter-Programms zu.

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