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ST Engineering lässt die zweite unbemannte MRCV-Fregatte Valour der Marine Singapurs zu Wasser

Marineoffiziere in Uniform beobachten vor Kriegsschiff "Valour" eine Virtual-Reality-Demonstration am Hafen.

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Die zweite von insgesamt sechs neuen unbemannten MRCV-Fregatten der Marine Singapurs ist bei ST Engineering vom Stapel gelaufen. Die Werft verantwortet gemeinsam mit der Defence Science and Technology Agency (DSTA) eines der zentralen Vorhaben zur Modernisierung der Seestreitkräfte des Landes. Das neue Schiff trägt den Namen Valour und markiert einen weiteren Schritt beim Aufbau einer Klasse, die Fähigkeiten für den Überwasserkampf mit dem Betrieb unbemannter Systeme verbinden soll.

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Bau der MRCV-Fregatten der Marine Singapurs kommt voran

ST Engineering meldete den Stapellauf der MRCV Valour, der zweiten von sechs Mehrzweckkampffregatten (MRCV), die für die Republic of Singapore Navy (RSN) vorgesehen sind. Nach Darstellung des Unternehmens unterstreicht dieses Ereignis den fortlaufenden Schwung eines Programms, das als strategisch für die maritime Verteidigung gilt, und es schafft Raum, um moderne Fähigkeiten der nächsten Generation zügig in die Flotte zu überführen.

Zukunftsfähige Fähigkeiten der MRCV Valour: Navigation, Cyber und Führung

In einer von ST Engineering veröffentlichten Mitteilung hieß es: „Mit diesem Meilenstein halten wir den Schwung dieses Programms von missionskritischer Bedeutung aufrecht und entwickeln jedes nachfolgende Schiff so weiter, dass es zukunftsbereite Fähigkeiten liefert, die Singapurs maritime Verteidigung stärken werden.“ Zusätzlich hob das Unternehmen hervor, das Vorhaben spiegele die eigene Kompetenz in Entwurf, Bau und Integration fortschrittlicher Marineplattformen wider. Genannt wurden dabei Navigationssysteme, Fähigkeiten für den Einsatz unbemannter Fahrzeuge, Gefechtssysteme, cybersichere Kommunikation sowie vernetzte Führungs- und Kontrollstrukturen.

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Zeitplan: Kiellegung und Stapellauf der MRCV Valour

Der Stapellauf erfolgte rund sechs Monate nach der Kiellegungszeremonie desselben Schiffs, die am 27. Januar 2026 stattfand. Damals erklärte ST Engineering, der Fortschritt sei „ein wichtiger Meilenstein, der einen soliden Vortrieb für das Programm und eine starke Grundlage für die übrigen Schiffe der Klasse sicherstellt“; zugleich verwies das Unternehmen auf seine Erfahrung bei der Entwicklung von Schiffen, die auf die operativen Anforderungen moderner Marinen zugeschnitten sind.

Ein Programm mit Beteiligung lokaler und internationaler Industrie

Am MRCV-Programm (Mehrzweckkampfschiffe) sind mehrere singapurische und internationale Unternehmen beteiligt. Dazu zählt das schwedische Unternehmen Saab, das für das Schiffdesign zuständig ist und außerdem Entwicklung, Fertigung sowie die Endmontage der Verbundwerkstoff-Superstrukturen übernimmt, die auf allen sechs Fregatten installiert werden sollen. Die Werft Penguin Shipyard International ist in die Herstellung dieser Aufbauten eingebunden; sie werden unter anderem die Brücke, Radare, Sensoren sowie diverse Subsysteme aufnehmen.

Tatsächlich lieferte Penguin Shipyard International Ende Juni 2026 die erste von insgesamt sechs Superstrukturen an Saab aus – ein weiterer Terminmeilenstein im industriellen Ablauf des Programms. Mit dem Stapellauf der MRCV Valour setzt die RSN damit die Beschaffung einer neuen Generation multifunktionaler Fregatten fort, die sowohl klassische Gefechtseinsätze als auch Operationen mit unbemannten Systemen abdecken sollen.

Bildnachweis des Titelbilds: bei den jeweiligen Rechteinhabern.


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