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US Army zeigt M1 Abrams und M2 Bradley mit Bullfrog Anti-Drohnen-System

Zwei sandfarbene Panzer mit einer Drohne in der Luft und einem Tablet mit Radaranzeige auf sandigem Gelände.
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Um die Überlebensfähigkeit auf modernen Gefechtsfeldern zu steigern – geprägt durch den zunehmenden Einsatz unbemannter Luftsysteme –, hat die US Army erste Bilder eines M1 Abrams-Kampfpanzers und eines Schützenpanzers M2 Bradley veröffentlicht, die mit dem Bullfrog Anti-Drohnen-System ausgerüstet sind. Dabei handelt es sich um ein leichtes, autonomes Waffensystem des Unternehmens Allen Control Systems, das dafür ausgelegt ist, kleine, kostengünstige unbemannte Bedrohungen zu erkennen, zu verfolgen und zu neutralisieren.

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Bullfrog Anti-Drohnen-System auf M1 Abrams und M2 Bradley

Steven Simoni, der derzeit als Präsident des Unternehmens tätig ist, ordnete die Zielsetzung des Systems wie folgt ein: „Mechanisierte Infanterie- und Panzerplattformen, von Truppentransportern bis hin zu Kampffahrzeugen wie dem Bradley, sind verwundbar gegenüber billigen, schnellen und tödlichen Drohnen, die als luftgestützte improvisierte Sprengsätze agieren. Der Bullfrog von Allen Control Systems wird diese Situation umkehren und den US-amerikanischen und verbündeten Bodentruppen die Kontrolle zurückgeben.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich das betreffende System weiterhin in der Erprobungsphase befindet, bevor es in größerem Umfang in die Flotten US-amerikanischer Gefechtsfahrzeuge übernommen wird.

Technische Merkmale: Bewaffnung, Betriebsarten und Reichweite

Zu den technischen Eckdaten des Bullfrog-Systems führt der Hersteller aus, dass es standardmäßig mit einem 12.7-mm-Maschinengewehr ausgestattet ist, dessen Feuerrate bei rund 600 Schuss pro Minute liegt. Alternativ lassen sich jedoch auch andere Waffen integrieren, darunter das M240-Maschinengewehr im Kaliber 7.62 oder eine M134 Minigun.

Ein weiteres Merkmal sind mehrere Betriebsmodi, die die Arbeit der Besatzung erleichtern sollen, darunter Einstellungen für den semi-autonomen sowie den vollständig autonomen Betrieb. In Bezug auf die Reichweite ist Bullfrog klar als Nahbereichslösung einzuordnen, da von einer geschätzten Einsatzdistanz von etwa 1500 Metern ausgegangen wird.

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Einsatzkonzept und Lehren aus dem Krieg in der Ukraine

Ergänzend ist hervorzuheben, dass jedes System – ohne Munition – ein Gewicht von etwa 75 Kilogramm aufweist. Dadurch wird die Beweglichkeit der gepanzerten Plattformen, auf denen es installiert wird, nicht in erheblichem Maß beeinträchtigt.

Das ist besonders relevant, weil die US Army einen Ansatz verfolgt, bei dem mobile Plattformen als Bestandteil eines dezentralen Netzwerks für die Luftverteidigung in der vordersten Linie eingesetzt werden sollen. Dies soll schnelle Verlegungen ermöglichen und andere Einheiten zügig unterstützen. In dieser Ausrichtung zeigt sich zugleich ein Unterschied zu anderen derzeit verfügbaren Lösungen, die vor allem auf Flugkörpern basieren und ihre höhere Wirksamkeit primär im Kampf gegen größere Luftfahrzeuge entfalten.

Vor diesem Hintergrund ist die Verbindung zwischen solchen neuen technologischen Entwicklungen und veränderten taktischen Ansätzen sowie dem Krieg in der Ukraine seit 2022 kaum zu übersehen: Auf den dortigen Gefechtsfeldern hat sich der breitflächige Einsatz günstiger Drohnen zur Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge auf beiden Seiten deutlich gezeigt. Nach Einschätzung US-amerikanischer Analysten ist die Einführung solcher Plattformen durch die US Army ein klarer Schritt hin zu einer erneuerten Doktrin – mit Auswirkungen, die voraussichtlich über das Bullfrog-System selbst hinausgehen, ebenso wie über die bislang damit ausgestatteten beiden Fahrzeugmuster.

Bildnachweis: Allen Control Systems

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