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Die Ukraine hat die Serienproduktion ihrer neuen gelenkten Drohnenbombe Firefly gestartet. Das vom Verteidigungsministerium angestoßene Vorhaben soll die Angriffsfähigkeiten der Verteidigungskräfte ausbauen. Nachdem das System die operativen Erprobungen erfolgreich durchlaufen hat, ist es für die großskalige Fertigung freigegeben – passend zur Strategie Kiews, im Krieg gegen die russische Invasion den Anteil heimischer Waffenentwicklungen weiter zu erhöhen.
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Firefly hat die Tests abgeschlossen und ist bereit für die Serienfertigung
Einsatzprofil der Firefly und Widerstand gegen elektronische Kampfführung
Die neue Präzisionsmunition Firefly ist für den Einsatz von Bomberdrohnen ausgelegt und kann aus Höhen von bis zu 800 Metern abgeworfen werden. Nach der Ausklinkung berechnet sie ihren Flugweg eigenständig und korrigiert die Route zum Ziel. Dadurch bleibt die Treffgenauigkeit auch in Umgebungen erhalten, die durch Maßnahmen der elektronischen Kampfführung beeinträchtigt sind. Mit diesen Eigenschaften lassen sich Befestigungen, Schützengräben und weitere geschützte Stellungen aus einer Distanz bekämpfen, die als sicher für die Trägerplattform gilt.
Serienproduktion und Resolution Nr. 1310
Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurde die gelenkte Bombe auf den wichtigsten Bomberdrohnen erprobt, die das Land derzeit einsetzt. Mit dem Abschluss dieser Testphase bestätigte das System seine Wirksamkeit und gilt damit als bereit für die Serienproduktion.
Zusätzlich ermöglicht die Resolution Nr. 1310 des Ministerkabinetts der Ukraine, verabschiedet am 13. Oktober 2025, dem Ministerium, Nutzungsrechte an der Technologie an private Unternehmen der Rüstungs- und Verteidigungsbranche zu übertragen. Auf diese Weise können Hersteller und Innovatoren im Umfeld der Plattform Brave1 das Design in ihre eigenen Produktionslinien übernehmen, um die Fertigungsmenge zu steigern.
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Nationale Produktion gewinnt in der Verteidigungsstrategie an Gewicht
Der Start der Serienfertigung der gelenkten Drohnenbombe Firefly ist Teil der ukrainischen Linie, gegenüber russischen Kräften technologisch im Vorteil zu bleiben. Im ersten Halbjahr nahm das Verteidigungsministerium 1.184 neue Modelle von Waffen und militärischer Ausrüstung in das für die Verteidigungskräfte zugelassene Verzeichnis auf. Von dieser Gesamtzahl entfallen mehr als 90 % auf Entwicklungen ukrainischer Fertigung – wie etwa der Marschflugkörper Flamingo. Zudem erhielt das Arsenal mehr als 200 neue Munitionsarten.
Gespräche mit NATO-Partnern über zusätzliche Luftverteidigung (Patriot PAC-2)
Parallel dazu bemüht sich die Ukraine weiter um internationale Unterstützung zur Stärkung der Luftverteidigung. In diesem Zusammenhang führt Kiew Gespräche mit der NATO und mehreren europäischen Verbündeten, um zusätzliche Fähigkeiten zu erhalten – darunter bis zu 200 Patriot-PAC-2-Flugkörper aus Griechenland. Griechischen Medien zufolge steht Athen unter anhaltendem Druck, die Militärhilfe für die Ukraine auszuweiten, da sich ein Teil dieser Flugkörper nach über zwei Jahrzehnten Einsatz bei der Hellenischen Luftwaffe dem Ende der Nutzungsdauer nähere. Aus ukrainischer Sicht könnten diese Systeme die Luftverteidigung verstärken, die weiterhin unter fortlaufenden russischen Angriffen steht.
Titelbild: Quelle Verteidigungsministerium der Ukraine.
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