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Gohobby bringt DJI FlyCart 100 in Brasilien auf den Markt: 100 Kilogramm bis 12 Kilometer

Zwei Männer mit Schutzwesten und Helmen bedienen eine große Lieferdrohne über einem Karton auf einem Rollwagen.

DJI FlyCart 100 von Gohobby startet in Brasilien

Gohobby, offizieller Partner von DJI, bringt den DJI FlyCart 100 auf den brasilianischen Markt. Die Fracht-Drohne ist darauf ausgelegt, Lasten von bis zu 100 Kilogramm über Strecken von bis zu 12 Kilometern zu transportieren. Damit erweitert das System den Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge in Regionen, in denen Bodentransporte nur eingeschränkt möglich oder gar nicht realisierbar sind.

Der Markt für Fracht-Drohnen wächst stark

Der Markteintritt fällt in eine Phase deutlichen Wachstums im weltweiten Segment der Fracht-Drohnen. Laut einer Studie der Beratung 360i Research lag das Marktvolumen 2025 bei US$ 1,92 Milliarden und soll bis 2032 auf US$ 20,12 Milliarden ansteigen. Treiber dafür sind der Bedarf an effizienteren Logistikabläufen sowie stärker automatisierten und nachhaltigeren Transportlösungen.

Einsatzbereiche: Industrie, Infrastruktur und Rettung

Für die kommenden Monate plant Gohobby, die Verkäufe des FlyCart 100 in Brasilien spürbar auszubauen. Dabei richtet sich das Angebot an strategische Branchen wie Infrastruktur, Energie, Agrarwirtschaft, Bergbau und Sicherheitsanwendungen.

Auch für Katastrophenschutz und Rettungsteams kann die Drohne eine wichtige Unterstützung sein, etwa um Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Blutkonserven und Erste-Hilfe-Material in von Naturkatastrophen betroffene Gebiete schneller zu bringen.

„Der FlyCart 100 ergänzt traditionelle Mittel, indem er dort eingesetzt wird, wo Zeit, Zugang und Sicherheit entscheidend sind. Diese Technologie eröffnet neue Möglichkeiten für lebenswichtige Wirtschaftssektoren und humanitäre Einsätze“, betont Adriano Buzaid, CEO von Gohobby.

Bereits in anspruchsvollen Szenarien kam das System zum Einsatz, unter anderem am Mount Everest: Dort wurden mehr als 1,26 Tonnen an Material und Abfällen zwischen dem Base Camp und Camp 1 transportiert – in Höhen von über 6.300 Metern.

In Frankreich nutzt zudem das PGHM von Chamonix-Mont-Blanc, eine Rettungseinheit für Hochgebirge, das Modell, um medizinische Kits, Defibrillatoren, Seile und weiteres Equipment in schwer zugängliche Bereiche zu liefern.

Im Unterschied zu Hubschraubern, die auf gute Sicht angewiesen sind, kann der FlyCart 100 programmierten Routen auch bei ungünstigen Bedingungen wie Nebel folgen. Nach Angaben von Leutnant Loïc vom PGHM: „Die Drohne ist kein Gadget; sie ist ein echtes Werkzeug in der Rettungskette.“ Zusätzlich verfügt das System über eine elektrische Seilwinde, wodurch Lieferungen ohne Landung möglich sind – besonders praktisch bei eingeschränktem Zugang, etwa an Türmen, Hängen und Dächern.

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